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Auf dieser Seite stelle ich ein paar Daten für Google Earth zum Download. Ich habe sie ursprünglich für mich selbst erstellt, aber vielleicht können ja auch andere etwas damit anfangen. Jeder darf sie frei verwenden und verändern, es wäre aber schön wenn mir Erweiterungen und Verbesserungen oder einfach Fehler mitgeteilt würden. Ich werde das dann in meinen Dateien ändern.
Natürlich dürfen Sie sich aber auch an mich wenden wenn Ihnen die Daten nützlich waren oder wenn Ihnen einfach danach sein sollte. ;-)

Nochetwas bezüglich der Genauigkeit der folgenden Daten in Google Earth. Von Kartographie und Vermessungstechnik habe ich wohl so viel oder wenig Ahnung wie jeder andere auch. Meine Werkzeuge sind verschiedenes Kartenmaterial und manchmal mein GPS-Empfänger sowie natürlich Google Earth. Mir ist klar das GPS ungenau bis erstaunlich ungenau sein kann und auch daß auch Kartenmaterial (vor allem mit so dicken Strichen wie denen für die Grenzen im Nürnberg Stadtplan) seine Tücken birgt. Die Vermessung der Welt mittels Google Earth birgt noch mehr Gefahren die von Irritationen durch den schrägen Blickwinkel am Rand der Bildkacheln über ungenaue Ausrichtung der Bildkacheln selbst bis was weiß ich gehen können.

Aber nach allem was ich bisher an selbst vor Ort mittels GPS-Empfänger und in Google Earth ermittelten Koordinaten, untereinander und mit Koordinaten aus öffentlichen Geo-Informationssystemen vergleichen konnte bewegt sich die Ungenauigkeit – zumindest hier im Nürnberger Umkreis – im Bereich von maximal 10 m. Und das liegt im Toleranzbereich meiner und dürfte wohl auch in dem Ihrer Verwendung dafür liegen.

Alle Bilder auf dieser Seite wurden aus den hier angebotenen Geodaten über den Umweg SVG und mittels Lambertscher Schnittkegelprojektion generiert.

Nürnberger U-Bahnen
Nürnberg
Ludwigskanal
Main-Donau-Kanal
Flüsse
Fränkisches Seenland
Wasserscheiden

Nürnberger U-Bahnen

Nürnberger U-BahnenNeben anderen Datenlayern bietet Earth auch Straßen und einige Bahnlinien zur Projektion an. Was ich aber vermisste waren die U-Bahn-Strecken und -Bahnhöfe für meine Heimatstadt Nürnberg. Letztes Jahr habe ich mich also daran gemacht sie selbst zu erstellen.

Zur Erstellung des Streckenverlaufs habe ich mich hauptsächlich an den Online-Stadtplan der Stadt Nürnberg gehalten. Dort kann zumindest das Netz auf Nürnberger Grund eingeblendet werden. Die Daten zur U1 auf Fürther Gebiet und der U3 fehlen dort, desshalb musste ich die aus anderen Quellen zusammengetragen. Diese Verläufe sind deshalb weniger genau, die Bahnhöfe sollten aber auf jeden Fall stimmen.

Bei der Farbgebung der Strecken und Symbole habe ich mich an die offiziellen gehalten.

[arrow right] Nürnberger_U-Bahnen.kmz

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Nürnberg

Nürnberger StadtgebietSeit einiger Zeit werden in Google Earth auch die Grenzen von Landkreisen angezeigt was im Falle kreisfreier Städte wie Nürnberg den Stadtgrenzen gleichkommt. Als ich das für meine Karte des Nürnberger Stadtgebiets gebraucht hätte, war das noch nicht der Fall. Und wenn ich mein Polygon jetzt mit den Google-eigenen Grenzen vergleiche, sind die beiden nicht ganz deckungsgleich. Mein Polygon habe ich durch Übertragung der im Online-Stadtplan der Stadt Nürnberg verzeichneten Grenzen erhalten, ich hoffe mal die kennen die Daten besser als Google.

In der von mir zur Verfügung gestellten Datei sind jedenfalls sechs Polygone enthalten: das Nürnberger Hauptgebiet, die Altstadt nochmal extra, die drei Exklaven Brunn, Verkehrsübungsplatz und Schleuse 64 des Ludwigskanals sowie die Enklave gemeindefreien Gebiets am Gewerbepark Nürnberg-Feucht.

Letzters ist nicht wirklich schön, ein Loch in ersterem Polygon wäre mir da lieber, ich weiß aber momentan nicht wie ich das hinbekommen soll. Vielleicht haben Sie ja einen Tip für mich.

[arrow right] Nürnberg.kmz

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Ludwigskanal

Ludwigskanal mit WasserscheideDer Ludwigskanal, korrekt Ludwig-Donau-Main-Kanal und für in der Umgebung wohnende einfach „der alte Kanal“, beschäftigt mich schon länger und immer wieder, insbesondere aber vorletztes Jahr als ich dem zugehörigen Artikel in der Wikipedia eine Karte verpassen wollte.

Hier war natürlich gar nicht zu erwarten, daß der Kanal als über 150 Jahre altes, stillgelegtes Verkehrsbauwerk erfasst sein würde. Also habe ich mich daran gemacht im Tiefflug über Google Earth einen Pfad zu legen wo der Kanal verläuft und die Schleusen eingetragen. Allerdings wollte ich den Kanal in seiner ganzen Länge wie er hundert Jahre lang in Betrieb war darstellen. So ist er aber nur noch auf rund 70 von ehemals 178 km vorhanden, weniger als 75 von 100 Schleusen existieren noch.

Das Auffinden der meisten Schleusen war nicht schwer, jemand hat die – wenn auch nicht immer ganz genau – im April 2006 im Google-Earth-Community-Layer eingetragen. Manche nicht mehr erhaltene Schleusen fehlte allerdings. Dabei diese zu finden und beim Rekonstruieren des Verlaufs halfen mir neben genauem Hinsehen vor allem Hans Grüners Kanalseiten und Herr Grüner selbst mit altem Kartenmaterial. Wer sich über die knappe Darstellung in obigem Lexikoneintrag hinaus hinaus für den „alten Kanal“ interessiert sei unbedingt dorthin verwiesen. Hier wurde mit viel Liebe und Zeit einer wunderbare Seite zusammengestellt die ihresgleichen sucht. Auch in den Anmerkungen zu jeder Schleuse in der KMZ-Datei habe ich einen Link auf die jeweilige Seite hinterlegt.

Ebenfalls nicht unerwähnt möchte ich Andre Krauts Kanalseiten. Dort bietet er auch KMZ mit vielen Schleusen und anderen interessanten Objekten am Kanal an.

Der Verlauf des Kanals zwischen Nürnberg und Beilngries ist also sehr genau. Nördlich und südlich dieser Strecke kann die Darstellung im einen oder anderen Fall trotz großer Sorgfalt auch mal einiges daneben liegen da der Kanal hier vom „neuen Kanal“ sowie vom Frankenschnellweg überbaut ist. Ich bitte um Nachsicht, wer aber einen Fehler findet, möge ihn bitte melden.

Für die Schleusen habe ich zwei verschiedene Marker und Bezeichnungen verwendet, einmal für die existierenden (Quadrat) und einmal die ex-Schleusen (Kreis). Darüber was man unter „existieren“ versteht kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein da es im wesentlichen drei Zustände gibt:

  1. Die Schleuse steht im Wasser. Die existieren auf jeden Fall unbestreitbar, wenn sie auch meistens nicht mehr funktionsfähig sind. Die meisten im Wasser stehenden sind am Oberhaupt mit einer festen Wand versehen über die das Wasser schwappt, am Unterhaupt wurden die Tore ersatzlos entfernt. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen die mittlerweile durch die Arbeiten der Flussmeistereien wieder neue Tore bekamen wie beispielsweise die Schleusen 33, 25 und 12.
  2. Die Schleuse ist zumindest in Teilen noch vorhanden und sichtbar. Das kann eine nur trockengelegte in einem Graben stehende sein – es fehlt nur das Wasser (z. B. Nr. 94). Es kann aber auch wie Nr. 74 ergehen, deren Schleusenkammer nun ein Sandkasten ist, und nur die Maueroberseiten sind noch zu sehen. Oder ein Zombie wie Nr. 31, halb überbaut von einem Parkplatz aber trotzdem durchflossen.
  3. Die Schleuse ist entweder lebendig vollständig begraben oder abgebrochen und das Loch zugeschüttet oder im neuen Kanal ertränkt worden.

Jeder mag selbst entscheiden was eine nicht mehr existente Schleuse ist, ich habe in meiner Datei nur die im dritten Fall so genannt. Und ja, ein paar sind überhaupt nicht markiert, hier fehlt mir einfach jegliches Material um sie genügend zu orten. Bei den mit Fragezeichen versehenen Schleusenmarkern war ich mir etwas sicherer, und habe meistens von der Haltungslänge ausgehend die Marker gesetzt.

Neben dem Verlauf und den Schleusen sind auch noch ein paar zusätzliche Marker wie für die früheren Häfen, Brückkanäle und Einschnitte enthalten. Mehr auch zu diesen Punkten in den enthaltenen Weblinks.

[arrow right] Ludwigskanal.kmz
Update 1. 5. 2008: Ich habe vor allem den nördlichen Verlauf und die dortigen Schleusen überarbeitet sowie noch mehr zusätzliche Bauwerke hinzugefügt.
Update 26. 7. 2009: Nach einem Hinweis eines Besuchers habe ich die drei Teile des Verlaufs in einen Pfad gepackt (GE scheint das mittlerweile verarbeiten zu können) und die Richtung von Kelheim (Schleuse 1) bis Bamberg (Schleuse 100) geordnet.

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Main-Donau-Kanal

Main-Donau-Kanal mit WasserscheideWer sich für den alten Kanal interessiert wird früher oder später auch mit seinem Nachfolger, dem Main-Donau-Kanal, in Berührung kommen, vor allem wenn er – wie ich – in Sichtweite wohnt.

Hans Grüner geht es ähnlich und so hat er auch für den modernen Großschifffahrtsweg eine Sektion auf seiner Website eingerichtet. Ansehen lohnt auch in diesem Fall.

Analog zu meinem Unterfangen zum alten Kanal habe ich Ende 2006 also auch Strecke und Schleusen des MDK georeferenziert und in Google Earth eingespeichert. Das war natürlich ein viel einfacheres Unterfangen, das Ding ist fast viermal so breit, die Schleusen geradezu monströs (und nur 16 an der Zahl) und alles in Betrieb, also aus der Luft viel besser erkennbar. Trotzdem finde ich ein Overlay auch hier für angebracht, ich bin also auch den neuen Kanal abgeflogen und habe einen Pfad drübergelegt.

Neben dem Verlauf und den Schleusen sind im Download auch noch Marker für die Häfen sowie die Wasserflächen der Häfen als Polygone enthalten.
Der Verlauf selbst habe ich dreigeteilt weil GE bei mir bockt wenn ich alles in einem langen Pfad habe.

[arrow right] Main-Donau-Kanal.kmz

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Flüsse

Flüsse mit WasserscheideWas mir recht bald auffiel ist im Gegensatz zu Atlanten das Fehlen von Flüssen als Layer. Um dem zumindest hier in der Gegend abzuhelfen hatte ich mir mal einen Bereich von 51° N, 8° O bis 48° N, 13° O aus der River and Catchment Database for Europe heruntergeladen und für Earth konvertiert.

Vielleicht stelle ich mich ja auch einfach blöd an und für Deutschland sind ja tatsächlich irgendwo wunderbar aufgelöste Datensätze zu unseren Flüssen verfügbar. Ich hab’s jedenfalls trotz intensiver Suche nicht geschafft welche zu finden. Wenn man sich mal die Karten beispielsweise beim Stadtplandienst ansieht, sind dort die kleinsten Bäche noch genau eingezeichnet, aber ohne viel Geld kommt man an sowas anscheinend nicht ran. Ich befürchte hier haben die Unternehmen sogar den Wasserwirtschaftsämtern & Co. etwas voraus.

Nun gut, die o. g. Daten werden mit einem Auflösungsraster von 250 m angegeben und für eine Flughöhe bis ungefähr 40 km langt das auch aus. Darunter sieht es dann aber schon recht eckig aus und liegt dadurch vor allem in Flussschleifen schon ordentlich daneben. Desweiteren sind die Flüsse halt auch nicht benannt und lassen vor allem im Quellgebiet zu wünschen übrig – verständlich wenn man nachliest wie die Daten gewonnen wurden. Darüberhinaus sind die Pfade auch nicht benannt.

Also ist wieder selbstmachen angesagt. Ich bin also ein weiteres Mal im Tiefflug über meine Heimatregion gezogen und die größeren Flüsse sauber mit Pfaden nachgezogen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um das Flusssystem der Rezat/Rednitz/Regnitz mit Nebenflüssen sowie der Wörnitz mit Nebenflüssen. Eine Ausnahme ist auch dabei: der Craimoosweiher. Kein Fluss, aber als Quelle von der aus sowohl ein Zufluß der Pegnitz als auch des Roten Mains ihren Anfang nehmen und der somit Beginn einer Bifurkation ist, nehme ich mir das heraus.

Und ja, da fehlen in ein paar Flüssen Stücke, das sind die Teile der Regnitz, der Sulz und der Altmühl die je nach Definition zum Main-Donau-Kanal ausgebaut oder durch ihn ersetzt wurden. Zusammen mit obiger Datei wird der Wasserlauf also wieder vollständig.

[arrow right] Flüsse1.kmz

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Fränkisches Seenland

Fränkisches Seenland mit WasserscheideUm die Wasserlandschaft vollständig zu machen habe ich hier noch die größeren Seen die das Fränkische Seenland bilden: Großer Brombachsee, Kleiner Brombachsee, Igelsbachsee, Altmühlsee, Rothsee (Vor- und Hauptsperre). Ebenso dabei sind der Altmühlüberleiter, die kleine Teichkette am Ostrand des Großen Brombachsees, der Brombach selbst sowie der Heiligenwaldsee.

[arrow right] Fränkisches Seenland.kmz

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Wasserscheiden

Und weil ich jetzt schon die ganze Zeit bei Flüssen und den Kanälen bin soll eines auch nicht fehlen: einer der Gründe für Altmühlüberleiter und Kanal. Beide überwinden die Europäische Hauptwasserscheide, also die natürliche Trennung von Flusssystemen. Nördlich dieser Wasserscheide fliest alles dem Main und damit dem Rhein zu, südlich davon der Donau.

Ok, es ist nicht die ganze sondern der in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg liegende Teil. Ich habe ihn aus den Daten o. g. Datenbank extrahiert und etwas geglättet.

Update 2010-03-03: Komplett überarbeiteter Verlauf auf Grundlage der CCM-Version 2.1. Der Verlauf ist somit genauer. Auch habe ich einen groben Schnitzer ausgebügelt und es wird im Osten nun die Grenze Elbe/Donau statt Rhein/Elbe verwendet. Vielen Dank an Hans-Jörg Bahmüller für den Hinweis und überhaupt den Anstoß zur Überarbeitung.

[arrow right] Europäische Hauptwasserscheide.kmz

Und schlußendlich hier noch das Einzugsgebiet der Regnitz, d. h. des Gebiets in dem alle Flüsse der Rezat/Rednitz/Regnitz hinzufließen. Die südliche und östliche Grenze fällt hierbei natürlich mit der Europäischen Hauptwasserscheide zusammen.

Update 2010-03-03: Komplett überarbeiteter Verlauf auf Grundlage der CCM-Version 2.1. Der Verlauf ist somit genauer.

[arrow right] Regnitz_Einzugsgebiet.kmz

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gepostet am 2.2.2008, letzte Änderung am 03.03.2010
© Christian Eyrich / Die Grafiken sowie meine hier verlinkten KMZ sind gemeinfrei und in jeder Hinsicht frei verwendbar. Allerdings wäre eine Benachrichtigung bei einer Weiterverarbeitung nett.
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